Wann wird endlich offen über die Fakten der deutschen Energiewende diskutiert?

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Eine ehrliche Bestandsaufnahme ist überfällig

Aussagen der Stromwende-Politiker contra Fakten

  • Sonne und Wind schicken keine Rechnung!
    Das ist wahr, aber was kostet ihre Energie aus der Steckdose tatsächlich? Fakt: Die Kosten haben sich seit dem Jahr 2000 rund verdoppelt. Weitere Kostensteigerungen stehen schon vor der Tür: zusätzlicher Netzausbau, Kapazitätsbereitstellung von grundlastfähigen Kraftwerken und Aufbau von Energiespeichern. weitere Information
  • Sonne und Wind liefern Strom für x Haushalte!
    Auch das ist wahr, aber wann liefern Sonne und Wind Energie?
    Fakt: Schon heute liefern Sonne und Wind bei optimalen Verhältnissen Stromüberschüsse, die nicht verwertet werden können, dagegen kann bei Flaute und Nacht der Energiebedarf bei weitem nicht gedeckt werden. Konventionelle Kraftwerke müssen die Grundversorgung übernehmen. Stillstehende Rotoren, egal wie viele, liefern keinen Strom. weitere Information
  • Sonne und Wind liefern Energie ohne CO2 Ausstoß!
    Aber wie sieht die CO2-Bilanz von Photovoltaik- und Windenergieanlagen tatsächlich aus? Fakt: Seit 2009 ist der CO2-Ausstoß praktisch konstant. Der Ausstieg aus der Kernenergie lässt den CO2-Ausstoß steigen. weitere Information
  • Für den Schutz unseres Klimas müssen wir Opfer bringen!
    Aber können wir die Zerstörung der Landschaft und der Wälder für WEA-Anlagen zulassen, die Reduzierung der Artenvielfalt hinnehmen und die Gesundheitsprobleme von Mensch und Tier durch Infraschall akzeptieren? Fakt: Obwohl die Ziele Energiekosten, Grundlastsicherheit, CO2-Reduzierung nicht erreicht werden können, wird weiter alles zerstört was dem Ausbau der erneuerbaren Energien im Wege steht.
    weitere Information
  • Rahmenbedingungen für ein marktwirtschaftliches, entwicklungsfähiges Energiekonzept.
    Die Energiewende muss marktwirtschaftlich, innerhalb der EU Rahmenbedingungen gestaltet werden. weitere Information
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Grüner Irrweg geht in die nächste Runde

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Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat in einer öffentlichen Bekanntmachung durch Bescheid vom 20.07.2017 Vorranggebiete für regional bedeutsame Windkraftanlagen genehmigt.  Durch diese Genehmigung wird die sogenannte Teilfortschreibung für die Region Mittlerer Oberrhein verbindlich.

Das bedeutet, dass in Ettlingen der Kreuzelberg und auf der Gemarkung Malsch der Hohlberg, Sulzberg und Birkenschlag mit Windkraftanlagen bebaut werden können, falls diese Gemeinden einem potentiellen Investor ihre Flächen zur Verfügung stellen. Allerdings bedeutet dieser Beschluss auch, dass WKAs nur in diesen Vorranggebieten gebaut werden dürfen und damit andere Flächen ausgeschlossen sind.

Die unter ideologischen Gesichtspunkten zustande gekommene sogenannte Energiewende wird kritiklos weiter als allein seligmachend verherrlicht, ohne u. a. Rücksicht zu nehmen auf die z. Zt. technisch machbaren Voraussetzungen, die zum Beispiel immer noch und auf Jahre hinaus eine Speicherung der gewonnenen Energie unmöglich machen. Außerdem fragt man sich als Malscher Bürger, warum ausgerechnet Malsch mit 136,4 ha von 720 ha der im Regionalverband ausgewiesenen Flächen beteiligt und damit weit überproportional belastet werden soll als andere Gemeinden (zum Vergleich: Ettlingen 47,5 ha).

Stakkatoartig  werden immer dieselben falschen Behauptungen über die Sinnhaftigkeit dieser Energiewende von bestimmten Kreisen (Profiteuren?) aufgestellt, dass diese selbst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ihren Eingang gefunden haben, so im ZDF am 3. August in der Sendung „Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit“. Dabei wurde so einseitig berichtet, dass die Bundesinitiative für vernünftige Energiepolitik,  „VERNUNFTKRAFT.de“, beim Fernsehrat des ZDF eine Programmbeschwerde eingereicht hat, die wir im Folgenden anführen und die gleichzeitig allen Interessierten Fakten an die Hand gibt.

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Umweltpreisträger Jörg Trippe

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Bild: Umweltpreisträger Jörg Trippe

Umweltpreisträger Jörg Trippe

Angesichts der geradezu idealisierenden Sichtweise der sog. regenerativen Energien wie Wind und Photovoltaik, die nur deren scheinbaren Vorteile gelten lassen möchte, kann es nicht schaden, einen ausgewiesenen Fachmann zu Wort kommen zu lassen. Jörg Trippe, Umweltpreisträger für Energieex-zellenz2012 des bad.-württ. Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, hielt in Malsch einen Vortrag mit dem Thema: Wie ist die Energiewende ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll zu meistern

Auszug aus dem Vortrag von Jörg Trippe (PDF)

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) muss geändert werden

EEG aktuell
Sonne, wenn sie scheint, und Wind, wenn er weht liefern ihre Energie kostenlos. Daraus ergibt sich, dass die Photovoltaik- und die Windenergieanlagen mal sehr viel und mal gar keinen Strom liefern. Trotzdem müssen aber zu jeder Zeit 100% der benötigten Energie bereitgestellt werden.  Das bedeutet, bei zu viel Strom aus Sonne und Wind muss dieser zum Teil verschenkt werden, bei Null  Strom aus Sonne und Wind müssen konventionelle Kraftwerke den Strombedarf sicherstellen. Das EEG fördert nun jede erzeugte KWh aus Sonne und Wind, ohne sich um das Zuviel zu kümmern. Es leuchtet jedem ein, dass selbst bei einer Vervielfachung der Stromerzeugung aus Sonne und Wind immer noch 100% der benötigten Energie von konventionellen Kraftwerken bereitgestellt werden muss. Die konventionellen Kraftwerke werden dadurch zum reinen Lückenbüßer und können nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. Die daraus entstehenden Mehrkosten bezahlen vor allem die Haushalte.

Förderung nur von grundlastsicheren Energiekonzepten
Erzeugung, Speicherung und Bereitstellung der Energie bilden ein Kette, die nur als Ganzes funktioniert und bei technischen und wirtschaftlichen Vergleichen nur als Ganzes betrachtet werden kann. Nur das wirtschaftlichste Gesamtkonzept, das je nach Situation anders aussehen kann, darf  gefördert werden. Mit Hilfe der Simulation lässt sich hinreichend genau die beste Lösungsvariante ermitteln. Bis heute wurde der Energiespeicherung viel zu wenig öffentliche Aufmerksamkeit geschenkt. Ohne sinnvolle Speicherung haben die wechselhaften Energielieferanten Sonne und Wind keine Zukunft.
Die Studie der Agentur für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz AEE, Schweiz, bietet hier einen interessanten Ansatz.
Broschüre „Swiss Renewable Power-to-Gas“