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Das „Grüne Waldsterben“ 

Der Malscher Wald, unsere grüne Lunge, wurde und wird immer wieder bedroht. Im 18. Jahrhundert erließ der badische Markgraf Karl Friedrich ein Verbotsgesetz des Waldbrennens und des Waldweidens von Großvieh zum Schutz der blühenden Pflanzen und des nachwachsenden Baumbestandes. Im 20. Jahrhunderts waren es die riesigen Schadstoffmengen der Industrie und des Verkehrs, die den Wald in seiner Existenz bedrohten. Strenge Abgasverordnungen und umfangreiche Kalkungsaktionen, um den sauren Boden zu neutralisieren, haben den Wald wieder in seinen heutigen guten Zustand zurückgeführt. Die Wichtigkeit der Stabilität des Naturhaushaltes unterstreicht der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) mit seiner Offenlage von 2003 : In den Grundsätzen zum Schutz und zur Entwicklung der Landschaft wird beschrieben, wie Boden, Wasser, Luft und Klima sowie Tier- und Pflanzenwelt zu schützen sind.

(Lesen Sie mehr hier…… Regionalplan RVMO 2003)

In der Raumplanungskarte 2002 sind für Malsch, Sulzbach, Völkersbach Wasserschutzgebiete ausgewiesen. Malsch und Sulzbach sind als überschwemmungsgefährdete Siedlungsgebiete gekennzeichnet. Nach einer Waldbegehung des Gemeinderats Malsch am 14. Juni 2002 zum Thema Klima, Wasser, Wald wurde unter anderem festgehalten: „Jede zusätzliche Bodenverdichtung (durch Befahren von Wald u. Wiesen) oder gar Bodenversiegelung (durch Bebauung) erhöht den Anteil des Oberflächenwassers und trägt zu Hochwassersituationen bei.

(Lesen Sie mehr hier…… Waldbegang Gemeinderat 2002) 

Alle Fortschritte und Bestrebungen der Generationen vor uns, unsere Umwelt mit ihrer Artenvielfalt zu erhalten und die Lebensbedingungen für Mensch und Tier in unserem hochindustrialisierten Land zu verbessern, werden von der Grün-Roten-Landesregierung vernichtet. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, auch in Schwachwindgebieten, mitten im Malscher Bergwald, ohne Rücksicht auf Mensch, Tier, Pflanzen, Wasserhaushalt, Klima und Hochwassergefahr, Windräder aufzustellen. Derselbe RVMO, der im Anhangband 2003 in unserer ökologisch sensiblen Bergzone keine Vorranggebiete für regional bedeutsame Windkraftanlagen ausgewiesen hat, hat nun in der 1.,2. und 3. Offenlage 2015 auf Druck der Landesregierung Vorranggebiete für regional bedeutsame Windkraftanlagen für die Waldgebiete Hohlberg/Sulzberg/Birkenschlag (Scheuerberg) in der Größe von 136,4 ha ausgewiesen. Durch die Nutzungsumwandlungen wird unsere grüne Lunge, der Wald, zur Industriezone mit allen Folgen für uns und die Natur.

(Lesen Sie mehr hier…Umweltbericht und Erläuterung der Planung durch RVMO)

Legen Sie Ihren persönlichen Einspruch beim RVMO ein oder senden Sie die Postkarte, die Sie noch erhalten werden, mit Ihrer Unterschrift ab.

Wir sind überzeugt, dass die Energiewende auch ohne Nachteile für Mensch und Natur realisiert werden kann.                        

 Ihre Bürgerinitiativen ProNaturRaum Sulzbach / Völkersbach

Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: DIE NATUR. (Reinhold Messner)

Jede Vernunft ist außer Kraft gesetzt

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Deutliche Worte, die der Präsident des Deutschen Arbeitgeberverbandes, Peter Schmidt, findet:
„…alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen wiederholen sich, das eine Mal als Tragödie und das andere Mal als Farce…
Mit diesem Stichwort sind wir bei der deutschen Energiewende. …Es muss sich nur der geringstmögliche Kenntnisstand mit dem größtmöglichen Fanatismus paaren…Jede Vernunft aber ist außer Kraft gesetzt, sobald fanatisierte Ideologen ein Thema annektieren…“

Weiterlesen……

Regionalverband läßt Katze aus dem Sack!

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Der Regionalverband Mittl. Oberrhein hat seine Windpläne für Malsch mit teilweise nur 700 m bzw. 500 m (!) Abstand zur Wohnbebauung veröffentlicht

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Der Planungsausschuss des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein (RVMO) hat am 25.02.2015 die zweite Anhörung beschlossen. Vom 07.04.2015 bis einschließlich 22.05.2015 kann sich jeder zum Planentwurf, seiner Begründung und dem Umweltbericht gegenüber dem RVMO schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch äußern.(rvmo@region-karlsruhe.de)

Die neuen Pläne können unter http://www.region-karlsruhe.de/regionalplan/aktuelle-verfahren/teilfortschreibung-windenergie.html eingesehen werden.

Nur wenn möglichst viele Einwendungen beim Regionalverband eingehen, können wir damit rechnen, dass die Pläne nochmal überarbeitet werden. Ansonsten ist zu erwarten, dass die aktuelle Version bis spätestens Juli 2015 beschlossen wird.

Was hat der KSC mit Windrädern zu tun?

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Eigentlich nichts! Immerhin soviel:

Der KSC Rasenplatz ist 100 auf 70 Meter groß, das sind 7000 m², also 0,7 Hektar. Man stelle sich vor: die vom Regionalverband für die Erstellung von zig WKAs ausgewiesenen Flächen in den herrlichen Wäldern  von Malsch, Sulzbach bzw. Völkersbach sind 136,4 Hektar groß. Das bedeutet, dass Flächen zerstört werden können, die 195 (!) mal so groß sind wie der KSC Platz!

Wie war das noch mal, hatten sich nicht Dutzende sog. GRÜNE im Stuttgarter Schloßpark zum Schutze einzelner Bäume angekettet? Da muss ja bald was los sein im Malscher Wald.

Infraschall oder was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!

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So denkt vielleicht unser zuständiger Minister. Ob er auch denkt, dass atomare Strahlung nicht schadet, weil man sie nicht sieht, wissen wir nicht.

Schauen Sie…

http://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article139204500/Ministerium-sieht-in-Infraschall-kein-Problem-bei-Windraedern.html

So wird man von der Wirklichkeit eingeholt! Und genau deswegen müssen wir weitermachen. Machen Sie sich selbst ein Bild…

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Machen-Windraeder-krank-article14928466.html